Eine Initiative der

Verein zur Förderung des Hospiz Stuttgart - Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen e. V. – KUBEMI - Kultursensible und muttersprachliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen mit Migrationshintergrund

Stadtgebiet Stuttgart
Förderschwerpunkt
Soziales
Projektbeschreibung

Bei dem Projekt KUBEMI geht es um die „kultursensible und muttersprachliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen mit Migrationshintergrund“. Das Hospiz Stuttgart möchte Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund, beziehungsweise Menschen dafür gewinnen, die in verschiedenen Kulturen aufgewachsen sind. Diese sollen in die Hospizarbeit integriert werden, um schwerstkranken und sterbenden Menschen mit Migrationshintergrund eine an ihre Bedürfnisse und ihre Sprache ausgerichtete Begleitung gewährleisten zu können. Damit soll der Zugang zu Angeboten des Kinder- und Jugend- sowie des Erwachsenenhospizes erleichtert werden. In ihrer neuen Heimat erleben die Betroffenen, dass über Krankheit, Sterben und Tod teilweise anders gedacht und gesprochen wird. Dazu kommt, dass viele der Hilfesuchenden und ihre Familien oft wenig bis gar keine Deutschkenntnisse haben. Leistungen und wichtige Informationen bleiben ihnen möglicherweise vorenthalten.

Das Hospiz Stuttgart begleitet schwerstkranke und sterbende Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihren Angehörigen. Die Begleitung findet dort statt, wo die Menschen sich in Situationen größter Verletzlichkeit befinden: zu Hause, in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen sowie auf beiden Stationen des Hospiz Stuttgart, auf der Station für Kinder und Jugendliche und auf der Station für Erwachsene. Der Verein zur Förderung des Hospiz Stuttgart wurde 1994 gegründet, um das Hospiz für die laufende Arbeit finanziell zu unterstützen.